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Jo Siffert

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JO SIFFERT LIVE FAST - DIE YOUNG

Jo Siffert DVD Der Churer Filmemacher Men Lareida entdeckt den charismatischen Rennfahrer Champion und Frauenschwarm Jo Siffert, der sogar Steve McQueen im Rennfahrerfilm "Le Mans" als Vorbild diente, nun für ein jüngeres Kinopublikum. In einer geschickten Mischung aus exklusivem Archivmaterial und Interviews mit Wegbegleitern, Familienmitgliedern und Konkurrenten blendet Lareidas "Biopic" - stets begleitet vom mitreissenden Beatpop von Netz Maeschis Band Stereophonic Space Sound Limited.

Die DVD ist da!

Der Film JO SIFFERT LIVE FAST DIE YOUNG hat bis heute keinen Verleih in Deutschland gefunden, somit können wir euch diesen Kultfilm von Men Lareida über einen der besten Rennfahrer aller Zeiten direkt in eure warme Stube zusenden.

Die DVD beinhaltet einige Specials, die in der Kinoversion nicht zu sehen waren: Diese sind exklusives Filmmaterial aus der Blütezeit des Rennsports, mehrere Interview Outtakes, ein Jo Siffert Rennsport-Kalendarium, ein Trailer und Music-Videoclips.

Jo Siffert Shirt Das T-Shirt Label Blowfly aus Berlin hat exklusiv für Klang und Kleid ein Jo Siffert Live Fast - Die Young T-Shirt gestaltet.

Jo Siffert 1971 trauerten an Jo "Seppi" Sifferts Beerdigung über 50´000 Menschen in den Strassen seiner Heimatstadt Fribourg. Siffert war ein volksnaher Star, der nach seinem frühen Tod zum Mythos wurde; ein Getriebener und ein Antreiber, der allen, die ihn kennenlernen durften, in lebhafter Erinnerung geblieben ist. Noch heute gilt er als einer der zehn besten Rennfahrer aller Zeiten. Dreieinhalb Jahrzehnte nach seinem tragischen Unfalltod in Brands Hatch wird der legendäre Fribourger Rennfahrer Jo Siffert endlich zum Filmhelden: Men Lareida huldigt dem Mythos des verrücktesten, mutigsten und schnellsten Schweizers der jüngeren Geschichte in einer beschwingten Hommage aus heutiger Sicht. Hand aufs Herz: Gab´s je einen "cooleren" Schweizer als Jo Siffert, der Underdog in der Formel 1 - genannt Jo oder auch Seppi - der die Aura eines rebellischen Popstars versprühte? Schon Niklaus Meienberg besiegelte in seinen berühmten "Reportagen aus der Schweiz" (1975) den Mythos des Automechanikers aus ärmster Herkunft, der dem reaktionär-katholischen Milieu seiner Heimatstadt auf die Rennpisten der Welt entkam.

Jo Siffert Zurück in eine Zeit, in der die Rennfahrerei noch nicht in der Spirale von Geld und Macht verkommen war. Die Formel 1 war damals eine grosse Familie und nicht einmal Jim Clark, der Weltmeister, genoss Star-Status; die Fahrer waren Mechaniker und Schwerarbeiter, die im überhitzten Cockpit Brandblasen davontrugen - und Siffert war der ärmste von allen. Doch Siffert war auch einer, der der Rennfahrerei wie einer Droge verfallen war und ohne Strategie immer voll auf Sieg fuhr. In einem Zirkus, in dem "jeder Tag ein kleiner Tod, jede Nacht eine kleine Liebe" bedeutet, trieb er die Risikobereitschaft und die Coolness auf die Spitze. Und obwohl die damalige "Traumwelt der 300- Stundenkilometer" im Vergleich zur heutigen Formel 1 der Superboliden fast wie eine Seifenkisten-Veranstaltung erscheint, versprühte sie mehr Abenteurertum, Glamour und Weltläufigkeit. Die Welt im Jo Siffert-Film - vom abwasser-betriebenen Fribourger Stadtbähnchen Funiculaire bis zu den Niagarafällen, vom Siffert-Brunnen Jean Tinguelys bis zur Rennstrecke von Jo Siffert Brands Hatch, wo Siffert 1968 den Grossen Preis von England gewann und 1971 bei einem Ehrenrennen für Jackie Stewart in seinem Unfallauto verbrannte - diese Welt "erfahren" wir als handfest erlebte, optimistisch beschwingte Welt. So reist die "Siffert-Bande" auf dem Landweg und noch ohne Autobahn zum Rennen nach Sizilien, unterwegs schon mal ein paar Zitronen klauend. Und einmal rammt Siffert seinen teuren Karren in einen heimischen Kartoffelacker, dass man ihn richtiggehend ausgraben muss. Dass der "very charming, very friendly young swiss" (wie ein englischer Fernsehkommentator schwärmt) auch ein "Ladies-Man" war, offenbart die diskrete Anekdote eines Autorevue- Journalisten: In der Swissair-Maschine ab Heathrow, die eigens auf den Grand- Prix-Sieger gewartet hatte, steckt ihm eine Stewardess zum Abschied ihre Visitenkarte zu. Die augenzwinkernd montierte, nostalgisch verbrämte Sicht auf die Schweizer Sportlerlegende ist auch ein Plädoyer für die Verwirklichung eigener Lebensträume und den Mut zum Risiko. "Live Fast, Die Young" - die Sehnsucht nach einem gefährlich spannenden Leben hat auch heutzutage noch nichts von ihrer Verführungskraft verloren - oder wie es Jo´s Schwester Adelaide Siffert sagt: "Es ist besser, 34 Jahre gefährlich zu leben als sich 80 Jahre lang zu langweilen".

Jo Siffert Jo Siffert BIO
  • 1936 geboren in Fribourg (CH)
  • 1957 beginnt er seine Karriere mit dem Motorrad
  • 1958 wird er mit Edi Strub 3. in der Seitenwagen-Weltmeisterschaft
  • 1959 wird er Schweizermeister in der 350er Klasse
  • 1960 Umstieg in den Automobilrennsport
  • 1962 erster Grand Prix in Monaco
  • 1963 erster WM-Punkt beim GP in Reims, (F)
  • 1964 bei einem Rennen, das nicht für die WM zählt, schlägt er den Weltmeister Jim Clark in Enna (I)
  • 1964-1969 Rob Walker Racing Team
  • 1968 erster Grand Prix Sieg in Brands Hatch, England. Beginnt für Porsche Langstrecken- und 24 Stundenrennen zu fahren. Gewinnt ausser den 24 von Le Mans fast alles, was es zu gewinnen gibt - Monza, Nürburgring, Spa, Brands Hatch, Sebring, Daytona...
  • 1970 Wechsel zum March-Werksteam - Es ist das erfolgloseste Jahr seiner Karriere - Null WM Punkte
  • 1971 Wechsel ins BRM/Yardley Team - Gewinnt den Grand Prix von Österreich und wird 4. in der Weltmeisterschaft.
  • Am 24. Oktober verunglückt Siffert in Brands Hatch, beim Race Of The Champions, dem Rennen, das zu Ehren von Jackie Stewart, dem Weltmeister von 1971 gefahren wurde.

Plakate
Jo Siffert Shirt
T-Shirt - Jo Siffert

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