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Che Guevara

Ché Guevara Kurzbiografie

Ernesto Rafael Guevara Lynch de la Serna, genannt Ché Guevara (Geburtsdatum tatsächlich: 14. Mai 1928, offiziell: 15. Juni 1928 in Rosario, Argentinien (durch das falsche Geburtsdatum vom 15.06.1928 wollten die Eltern,Celia de la Serna und Ernesto Guevara (sen.) verhindern, dass die Oligarchie das tatsächliche Geburtsdatum herausfindet.), gestorben am 9. Oktober 1967 in Higueras, Bolivien) war ein argentinischer Arzt und kubanischer Revolutionär, Politiker und Guerillaführer.

Er war Mitglied in Fidel Castros Bewegung 26. Juli, die am 1.1. 1959 nach über zweijährigem Guerillakampf gegen die Armee des Diktators Batista die Macht in Kuba übernahm. Guevara war, hinter Fidel Castro, nach der Revolution der zweite Mann in der neuen kubanischen Regierung. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Aktivität in Kuba war er Leiter der Nationalbank Kubas und darauf Minister für Industrie. In den 1960er Jahren bestimmten seine Ideen, besonders seine wirtschaftspolitische Konzeption einer Planwirtschaft, die den moralischen Anreiz in den Vordergrund stellte, die Entwicklung Kubas.

Che Guevara Banknote Kuba
Um die Früchte der Revolution in den Rest der Welt zu tragen, und weil er mit der Politik Castros in Kuba schließlich nicht mehr ganz einverstanden war, verließ Guevara Kuba und widmete sich in verschiedenen Entwicklungsländern dem revolutionären Kampf ("Schafft zwei, drei, viele Vietnams"). Diesen wollte er im Kongo und in Bolivien umsetzen. In Bolivien führte er eine Guerillgruppe an, die besonders in den Bergen aktiv war und immer wieder in Scharmützel mit regulären Armeeeinheiten verwickelt wurde. Guevara und seinen Mitstreitern gelang es letztlich nicht, die verarmten Bauern im bolivianischen Hochland auf ihre Seite zu bringen. Sein Versuch, die Revolution in Bolivien durchzusetzen, scheiterte nicht zuletzt auch wegen der fehlenden Unterstützung durch die kommunistische Partei Boliviens. Im Oktober 1967 wurde Guevara nach einem Gefecht mit Regierungstruppen bei Higueras verwundet und gefangen genommen. Nach einigen Vernehmungen wurde der Gefangene Guevara am 9. Oktober 1967 vor Ort von einem CIA- Agenten erschossen.

Sein verschollener Leichnam wurde 1997 entdeckt, nach Kuba überführt und mit einem Staatsbegräbnis in einem Mausoleum in Santa Clara beigesetzt. Santa Clara ist die Stadt, deren Fall Ende 1958 nach einem von Che Guevara geführten Angriff den kubanischen Diktator Fulgencio Batista zur Flucht zwang, womit der Sieg der Revolutionäre faktisch besiegelt wurde.

Che Guevara Plakat im Stil von Andy Warhol Der politische Mord an Che Guevara machte ihn zum Märtyrer der revolutionären Unabhängigkeitsbewegungen in aller Welt. "Che" wurde durch seinen Kampf ebenfalls zum Idol vieler vor allem junger Menschen auch in den Industriestaaten des Westens. Besonders die APO der "68er-Bewegung" z. B. in Frankreich, Italien und der Bundesrepublik Deutschland führten oft ein berühmt gewordenes (bis heute nahezu zu einer Art Pop-Ikone gewordenes) Bildporträt des "Che" bei Demonstrationen und anderen linken politischen Aktionen mit sich und beriefen sich u.a. auch auf seine revolutionären Thesen.

Quelle: de.wikipedia.org

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