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Auslosung
Synopsis
Bilderbuchmenschen wie Albert, Herbert und Karlmann
tragen ihre Lebensgeschichten sichtbar auf der Haut.
Mit blauer Tinte sind sie
von Kopf bis Fuß auf ihren Körpern verewigt. Die gemeinsame
Tätowierleidenschaft begründet eine Jahrzehnte dauernde Freundschaft
zwischen den drei höchst unterschiedlichen Protagonisten. Ihre Lust und
(Sehn-)Sucht verbindet sie als Außenseiter in einer von strengen
Konventionen geprägten Zeit, in der Tätowierung im günstigsten Falle mit
Seefahrt und Halbwelt assoziiert wird. In Deutschlands Ältester
Tätowierstube, nahe der Hamburger Reeperbahn, laufen die Fäden dieser
ungewöhnlichen Beziehung zusammen - und wieder auseinander.
Herbert Hoffmann stammt aus einer begüterten, puritanisch strengen
Fleischerfamilie in Pommern. Bevor der Kaufmann 1961 - mit Anfang 40 -
seine Tätowierstube in St. Pauli eröffnet, arbeitet er als Handelsvertreter und
Amateurtätowierer. Hinter ihm liegen zehn Jahre Reichsarbeitsdienst,
Russlandfeldzug und sowjetische Kriegsgefangenschaft. In Erinnerung daran
entscheidet sich Herbert 1950 für Anker, Kreuz und (FLAMMEND´) HERZ als
erstes Tattoo. Dieses klassische Seefahrermotiv symbolisiert christlichen
Glauben, Liebe und die Hoffnung, bald wieder Land zu erreichen. Wenig
später trifft er auf einen stark tätowierten Schmied aus Bayern, der ihm Jakob
vererbt, seinen Gefährten für die nächsten 35 Jahre. Tüchtig und
verantwortungsvoll als Familienoberhaupt, führt Herbert seine Tätowierstube
zu Ansehen und Erfolg. Heute lebt der verschmitzte, weißbärtige
Geschäftsmann in der Schweiz und bereist Tattoo-Messen in ganz Europa, als
Pionier und lebende Legende verehrt.
Albert Cornelissen dagegen liebt alle Frauen. Stolz krempelt er die Ärmel hoch und zeigt die Texanerin, die Indianerin, die Señorita, die Medusa. Er ist bodenständig und humorvoll, Vater zweier Söhne und über 45 Jahre verheiratet mit seiner Señora Virginia, die er in Chile kennen lernt. In eine holländische Arbeiter- und Seefahrerfamilie hinein geboren, kommt er schon als Kind mit Tätowierungen in Berührung. Er reißt von zu Hause aus und geht als Seemann auf große Fahrt, umsegelt die Weltmeere bis zum Alter von 40. Bevor er sich nach Jahrzehnten Nomadenlebens in Hamburg niederlässt, tourt er mit der Familie in einem Tattoo-Mobil durch Europa. In den 80er Jahren hilft er in Herberts Tätowierstube aus. Von robuster, unverwüstlicher Natur, unterscheidet sich Albert nicht nur äußerlich von seinen Freunden Herbert und Karlmann, deren Herkunft sie lange mit ihrer Tätowierleidenschaft hadern lässt. Als Herbert 1984 in die Schweiz zieht und das Geschäft an seinen Neffen übergibt, entbrennt um sein weiteres Wohnrecht ein Streit, der auch die Freundschaft der Protagonisten zerstört. Herbert sieht sich um sein Lebenswerk betrogen, Karlmann meint, sie benähmen sich wie kleine Kinder. Zur Eröffnung von Herberts Fotoausstellung Bilderbuchmenschen fehlen Albert und Karlmann. Am Ende des Films sitzen sie immerhin zu dritt auf einer Bank.
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Bilderbuchmenschen wie Albert, Herbert und Karlmann
tragen ihre Lebensgeschichten sichtbar auf der Haut.
Mit blauer Tinte sind sie
von Kopf bis Fuß auf ihren Körpern verewigt. Die gemeinsame
Tätowierleidenschaft begründet eine Jahrzehnte dauernde Freundschaft
zwischen den drei höchst unterschiedlichen Protagonisten. Ihre Lust und
(Sehn-)Sucht verbindet sie als Außenseiter in einer von strengen
Konventionen geprägten Zeit, in der Tätowierung im günstigsten Falle mit
Seefahrt und Halbwelt assoziiert wird. In Deutschlands Ältester
Tätowierstube, nahe der Hamburger Reeperbahn, laufen die Fäden dieser
ungewöhnlichen Beziehung zusammen - und wieder auseinander.
Herbert Hoffmann stammt aus einer begüterten, puritanisch strengen
Fleischerfamilie in Pommern. Bevor der Kaufmann 1961 - mit Anfang 40 -
seine Tätowierstube in St. Pauli eröffnet, arbeitet er als Handelsvertreter und
Amateurtätowierer. Hinter ihm liegen zehn Jahre Reichsarbeitsdienst,
Russlandfeldzug und sowjetische Kriegsgefangenschaft. In Erinnerung daran
entscheidet sich Herbert 1950 für Anker, Kreuz und (FLAMMEND´) HERZ als
erstes Tattoo. Dieses klassische Seefahrermotiv symbolisiert christlichen
Glauben, Liebe und die Hoffnung, bald wieder Land zu erreichen. Wenig
später trifft er auf einen stark tätowierten Schmied aus Bayern, der ihm Jakob
vererbt, seinen Gefährten für die nächsten 35 Jahre. Tüchtig und
verantwortungsvoll als Familienoberhaupt, führt Herbert seine Tätowierstube
zu Ansehen und Erfolg. Heute lebt der verschmitzte, weißbärtige
Geschäftsmann in der Schweiz und bereist Tattoo-Messen in ganz Europa, als
Pionier und lebende Legende verehrt.
































